GIRL, SHOW ME THAT BODY (OF WORK): Schreiben über Migration, Identität und Geschlechtergerechtigkeit
Die Lese- und Performance-Projekt „Girl, Show Me That Body (of Work)“ setzt sich für mehr Inklusion und Vielfalt in der Literatur ein. Im Mittelpunkt stehen FLINTA*-Autor*innen mit Migrationserfahrung, die in Lesungen, Performances und Gesprächen Einblick in ihr Schreiben geben und den Raum öffnen für einen Dialog über Migration, Identität und Geschlechtergerechtigkeit. Zum Auftakt der Reihe am 27. April sind die Autor:innen Fionnuala Kavanagh, Noemi Veberič Levovnik, Shlomit Lasky und Cemre Öztürk in der Lettretage zu Gast. In ihren Arbeiten geht es um Erfahrungen mit Gewalt gegen Frauen, um die Flucht vor Femizid und Krieg, um Queer-Sein als Frau und um das Fremdsein in einem neuen Land. Sie lesen aus ihren Texten und sprechen über sexuelle Gewalt, sexuelle Identität, Genderpolitik und den Kampf um ein selbstbestimmtes Leben.
Cemre Nur Öztürk gründete die internationale Frauen-Schreibgemeinschaft „Women Writers’ Oasis“ in Berlin. Sie organisiert monatliche Schreibworkshops und veröffentlichte u.a. eine Kurzgeschichte im Band “Station to Station”, die den Thalia Storyteller 2024 Top Berlin Local Story Award gewann.
Shlomit Lasky ist in Israel geboren, sie lebt seit 2010 in Berlin. Sie arbeitet als Journalistin, Reiseleiterin mit Schwerpunkt jüdisches Erbe und als Sprecherin für die Deutsche Welle. Derzeit entwickelt sie eine Ein-Frau-Show mit dem Titel “My Pleasure”.
Fionnuala Kavanagh ist Autorin und Journalistin und stammt aus aus Großbritannien. Sie schreibt zu Themen wie Sexarbeit, Identität und Arbeitslosigkeit. Zu ihren größeren Projekten gehört ein Roman über einen Integrationskurs in Berlin und eine Interviewreihe über Intimität. Derzeit arbeitet sie an einer Essaysammlung, in der sie untersucht, warum junge Menschen von der extremen Rechten radikalisiert werden.
Noemi Veberič Levovnik ist eine queere interdisziplinäre Künstlerin aus Slowenien, die in den Bereichen Lyrik, Performance, Zeichnung, Installation, Video und Klang arbeitet. Ihre feministischen Arbeiten wurden vielfach gezeigt, u.a. im MSUM (Museum für zeitgenössische Kunst Sloweniens), in der Galerie A+A, im Humboldt Forum in Berlin. Ihre Texte sind in “Nothing Personal?! Essays on Affect, Gender and Queerness” (b_books, Berlin, 2023) erschienen, ihr Lyrikdebüt wird demnächst bei Black Box in Slowenien veröffentlicht.
27. April 2025, 20:00 Uhr
GIRL, SHOW ME THAT BODY (OF WORK): FLINTA* LITERATURE NIGHT #1
Lesungen und Gespräche mit Fionnuala Kavanagh, Noemi Veberič Levovnik, Shlomit Lasky, Cemre Öztürk
Moderation: Ioana Cristina Casapu
Ort: Lettrétage, Veteranenstraße 21, 10119 Berlin
Sprache der Veranstaltung: Englisch
Eintritt: frei
http://www.flintaliteratur.de/
„Girl, Show Me That Body (of Work)“ ist ein Projekt von Ioana Cristina Casapu in Kooperation mit Lettrétage. Gefördert von der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Präsentiert von taz.
„Girl, Show Me That Body (of Work)“ ist ein Projekt von FLINTA* Literatur.
FLINTA* Literatur ist eine Initiative, die sich der Förderung von Inklusion, Vielfalt und gleichberechtigter Teilhabe in Literatur und Kultur widmet. FLINTA* Literatur stellt die Stimmen von FLINTA*-Autorinnen (Frauen, Lesben, intersexuelle, nicht-binäre, trans und agender Personen) mit Migrations- sowie Diskriminierungserfahrungen in ihrer körperlich verankerten Lebensrealität in den Mittelpunkt, macht marginalisierte Stimmen sichtbar, hinterfragt gesellschaftliche Narrative und fördert sozialen Zusammenhalt.
Pressekontakt:
Jutta Büchter (sie/ihr)