PHOTO: © Luna Zscharnt

Sophie Rois liest anlässlich seines 80. Geburtstags Texte des intellektuellen Guerillero Wolfgang Pohrt

In the organizer's words:
Wolfgang Pohrt, der am 05. Mai 2025 80 geworden wäre, hat in den 70er Jahren als ein an Adorno geschulter Soziologe an der Hochschule Grundlagenforschung über den Gebrauchswert betrieben und sich in den 80er Jahren als linker Kritiker der Linken, Grünen, Alternativ- und Friedensbewegung einen Namen gemacht. In den 90er Jahren hat er für das Reemtsma-Institut das Massenbewusstsein der Deutschen und nach dem Zusammenbruch des Ostblocks die Bandenbildung in der Politik erforscht.

Seine provokanten Texte riefen immer wieder große Debatten hervor, aber sie haben nie Patina angesetzt, und die Themen, über die er schrieb, haben sich auch heute noch nicht erledigt, wie Rassismus, Identität, Heimat, Antisemitismus, weshalb es eine gute Idee sein könnte, einen Blick in sein neues Buch Wahn, Ideologie und Realitätsverlust zu werfen und nachzulesen, was früher schon faul an diesen Themen war. Den gleichen Fehler kann man dann ja immer noch machen.

Sophie Rois liest Texte von Wolfgang Pohrt, unter anderem über Liebe und Geld bei Balzac, und die Feststellung „Leben ist Sterben“.

Location

Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz Linienstraße 227 10178 Berlin

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