Die Rolle von Kultur ist in Artikel 140 der bayerischen Landesverfassung verankert: „Bayern ist ein Kulturstaat. Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei. Der Staat schützt und fördert die kulturelle Vielfalt.“ Doch auch in der Landeshauptstadt München ist eine angemessene Wertschätzung und Finanzierung der Kultur in Gefahr.
Wenngleich sich eine große Mehrheit der Bevölkerung für eine staatliche Förderung ausspricht, ist der Wert der Kultur zunehmend umstritten und wird immer wieder auch von Vertreter*innen aus Politik und Medien in Frage gestellt. Gleichzeitig versuchen rechtspopulistische Kräfte, den Kulturbegriff zu verengen.
Im November 2024 hat sich mit #MünchenistKultur erstmals ein breites solidarisches Bündnis Münchner Künstler*innen und Kulturinstitutionen formiert.
Mit prominenten Gästen möchten wir am 10.5.2025 darüber diskutieren, welche gesamtgesellschaftliche Rolle die Kultur einnimmt und inwieweit kulturelle Angebote für ein demokratisches Miteinander von Bedeutung sind.
Am Beispiel Münchens suchen wir konstruktive Antworten: Wie kann eine langfristig sinnvolle Kulturpolitik in Zeiten knapper Kassen aussehen? Wie kann der Dialog zwischen Künstler*innen und Kulturinstitutionen, Politik und Verwaltung gelingen? Wie können Ressourcen besser genutzt werden? Welche Transformationen stehen an? Woher kommt das Geld für eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe? Wie können kulturelle Angebote für eine vielfältige Stadtgesellschaft auch in Zukunft gewährleistet werden?
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