Für Menschen, deren Familiengeschichte mit dem Völkermord an den Armenierinnen und Armenier verknüpft ist, ist die letzte Aprilwoche eine Zeit, in der des Beginns von Mord, Vertreibung und versuchter Vernichtung im Jahr 1915 gedacht wird. Es geht aber auch um das Weiterleben als Armenierinnen und Armenier in der global verstreuten Diaspora und in dem kleinen, gefährdeten Staat im Kaukasus. In ihrem gefeierten Roman „Auf der Straße heißen wir anders“ geht die Autorin Laura Cwiertnia den Spuren einer armenischen Familie über vier Generationen nach. Wir stellen den Roman in einer szenischen Lesung vor und diskutieren mit der Autorin über Geschichte, Weitererzählung und persönliche Begegnungen im heutigen Armenien.
Moderation: Tayfun Guttstadt
Textfassung: Alina Manoukian
Einrichtung: Alina Manoukian, Bettina Stucky, Michael Web
Die Veranstaltung ist öffentlich, um Anmeldung wird gebeten: https://schauspielhaus.de/stuecke/auf-der-strasse-heissen-wir-anders, Kartenhotline +49 40 248713.
Verantwortlich: Abut Can