Die Gezeichneten (1948):
Im Mittelpunkt der Geschichte steht der Junge Karel, der im KZ Auschwitz von seiner Mutter getrennt wurde und nach Kriegsende umherirrt. Ein US-Soldat, Steve, nimmt ihn auf und versucht, seine Herkunft zu klären. Während Steve Karel adoptieren möchte, sucht seine Mutter verzweifelt nach ihm
Knut Elstermann im Gespräch mit Adriana Altaras und Imme Klages
Anlässlich des 80. Jahrestages des Kriegsendes in Europa präsentiert die Stiftung Neue Synagoge Berlin–Centrum Judaicum mit der Urania Berlin e.V. und dem Jüdischen Filmfestival Berlin | Brandenburg eine besondere Filmreihe. Zwischen März und Mai 2025 werden Filme über jüdische Erfahrungen nach der Shoah gezeigt, begleitet von Podiumsdiskussionen mit Expert:innen aus den Bereichen Film, Geschichte und Kultur, moderiert von Knut Elstermann.
Während sogenannte „Trümmerfilme“ auf das Leid der Zivilbevölkerung fokussierten, blieben jüdische Perspektiven in der unmittelbaren Zeit nach dem Krieg oft unerwähnt oder nur angedeutet. Einige Geschichten fehlen bis heute. Uns ist es ein Anliegen, dem entgegenzuwirken.
Die Filmreihe ist Teil der stadtweiten Themenwoche 80 Jahre Kriegsende auf Initiative und gefördert vom Land Berlin, realisiert von Kulturprojekte Berlin mit zahlreichen Partner:innen.