80 Jahre Kriegsende
80 Jahre, bzw. drei Generationen, sind seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs vergangen. Zeitzeug:innen werden immer weniger. Wie kann man die Erinnerung an die Verbrechen der NS-Zeit und deren Opfer erhalten? Und wie kann man das Schweigen durchbrechen, das viele Familien seit der Nachkriegszeit begleitet?
In diesem Panel anlässlich der performativen Begehung Wiederumaufabbau diskutieren die Masterstudierenden der Dramaturgie innerfamiliäres Schweigen, individuelle Verantwortung und das Potenzial künstlerisch-aktivistischer Initiativen für den Erhalt einer kollektiven Erinnerungskultur. Teil des Panels sind Theaterautor und Übersetzer Matthias Naumann, Joëlle Lewitan, Referentin zu Erinnerungen an die Shoah, sowie Janne und Klaus Weinzierl, Mitwirkende des Projekts SCHICKSALE an den Münchner Kammerspielen.
Die Veranstaltung ist Teil der Gespräche der VIELEN. Deren Netzwerk vereint über 4.500 Institutionen und Akteur:innen aus Kunst und Kultur. DIE VIELEN treten für eine offene, diverse und demokratische Gesellschaft ein und positionieren sich gegen Rassismus, Gewalt und Diskriminierung.
Preisinformation:
Eintritt frei, Einlasskarte erforderlich