FOTO: © Lukas Sterzenbach

Lukas Sterzenbach: DICHOTOMIE DER VERGÄNGLICHKEIT

Das sagt der/die Veranstalter:in:

In seinen Arbeiten reflektiert und verarbeitet Lukas Sterzenbach die Ästhetik von Materialien in Bezug auf ihre Herkunft und ihre gesellschaftliche Einbettung. Hierzu arbeitet er mit forschenden und experimentellen Methoden, die in Abstraktion münden und auf eine aus der Natur abgeleitete Logik und Struktur verweisen.

Die alltägliche repetitive Erfahrung von Umgebung und Handeln prägt den Blick. Ein Blick, der einer komplexen Narrative unterliegt, die widerspiegelt welchen Wert, Funktionen und Attribute Materialien ihrer alltäglichen Verwendung unterliegen. Jedes Material hat einen spezifischen Produktionsästhetischen Zustand, der die Natürlichkeit und Vielseitigkeit der Materialität widerspiegelt. Schlussfolgernd führt eine Transformation des Materials zu eine Transformation der Narrative.

Die Verarbeitung von Materialitäten in Form von gegenstandsloser Kunst unterliegt abstrakten Gedanken. Im Rahmen der Ausstellung „Dichotomie der Vergänglichkeit“ behandelt Lukas Sterzenbach die dem Prozess unterliegenden Gedanklichen Zweiteilungen, die sich teils Ergänzen, teils gegenseitig ausschließen.

Ordnung zu Unordnung, Funktion zu Bewertung, Anwesenheit zu Abwesenheit, Vergänglichkeit zu Schönheit, Natürlichkeit zu Unnatürlichkeit.

Seine Werke umfassen Malerei und Skulptur und zeichnen sich durch Details aus, die Geschichten über die Herkunft und Verwandlung des Materials erzählen.

Vernissage: 31.03. ab 19 Uhr. Komm vorbei!

Die Schaufenster-Ausstellung ist täglich von 8 bis 23 Uhr beleuchtet.

 

Location

NODEPRESSIONROOM Dachauer Straße 157 80636 München

Organizer | Kollektiv

NODEPRESSIONROOM
NODEPRESSIONROOM Dachauer Str. 157 80636 München