Die Panzerwiese im Münchner Norden – ein ambivalenter Ort voller Geschichte, in der Natur und Mensch sich immer wieder aufs Neue verweben, Synergien bilden oder sich gegenseitig abstoßen. In einem kollektiven Schreibprozess geht das Netzwerk Münchner Theatertexter:innen (NMT) mit der Regisseurin Verena Regensburger diesen Wechselwirkungen nach.
„Kann ich die Landschaft zur Protagonistin eines Abenteuers machen, in dem die Menschen nur eine Rolle neben anderen spielen?“ Katrin Diehl, Jan Geiger, Denijen Pauljević, Theresa Seraphin und Rinus Silzle setzten sich mit dieser Frage in ihren Texten von Prosa bis Lyrik auseinander – die Stückentwicklung baut auf diesen Prozess auf: ein Natur-Schauspiel.
PANZER WIESE richtet sich an alle, deren Anliegen es ist, Natur einen tragenden Stellenwert für Zukunft zu geben.
Das Netzwerk Münchner Theatertexter*innen gründete sich 2016, seit 2021 erhält es die Optionsförderung im Bereich Theater. Das kollektive Leitungsteam besteht aus den Autor*innen dieser Produktion. Das NMT hat es sich zu Ziel gesetzt, die Rolle des Textes und von Autor*innen in der freien Theaterszene zu stärken.
Verena Regensburger ist Theaterregisseurin und Autorin. Ihr Studium der Theaterwissenschaft sowie der Sprache, Literatur und Kultur an der LMU München schließt sie mit der wissenschaftlichen Arbeit über die Rolle des Publikums als Ko-Akteur:in ab. An den Münchner Kammerspielen arbeitet sie als Regieassistentin von der Spielzeit 2014/15 (Johan Simons) bis 2016/17 (Matthias Lilienthal). Ihre Abschlussinszenierung “LUEGEN" ist mehrfach zu nationalen und internationalen Festivals, wie dem No-Limits, Berlin oder dem Santiago a Mil, Chile, eingeladen. Als freischaffende Regisseurin realisiert sie Projekte an Stadt- und Staatstheatern wie den Münchner Kammerspielen, dem Residenztheater oder dem Theater Bonn sowie in der Freien Szene in Deutschland, der Schweiz oder im Rahmen ihrer Goethe-Institut Residency in Bangalore, Indien. 2022/23 übernimmt sie einen Lehrauftrag für Theaterpraxis an der LMU München. Von 2023 bis 2025 ist sie Künstlerische Leitung der Freien Bühne München. Für ihr bisheriges künstlerisches Schaffen wird sie von der Landeshauptstadt München mit dem “Förderpreis für Theater 2024“ ausgezeichnet. Die Regisseurin Verena Regensburger zeichnet sich durch ihr starkes Interesse am szenischen Erforschen unterschiedlicher Aspekte von Kommunikation aus – ihre Projekte gehen in den Dialog, sind generationen-, genre- und stadtraumübergreifend.
Autor*innen Katrin Diehl, Jan Geiger, Denijen Pauljević, Theresa Seraphin, Rinus Silzle | Regie Verena Regensburger | Dramaturgie Gwendolin Lehnerer | Bühne und Kostüm Marie Häusner | Licht Charlotte Marr | Sound Design Azhar Syed | Spieler*innen Maj-Britt Klenke, Dieter Rita Scholl, N.N. | Künstlerische Produktionsleitung Rat & Tat Kulturbüro | Verflechtungsagentin/Vermittlung Manina Ott | Grafik rose pistola // Fotos Judith Buss
Termine: Fr, 13.06. + Sa, 14.06. | 20:00 + So, 15.06. | 18:00
Ort: schwere reiter
Tickets: 30 € Support-Ticket | 20 € normal | 12 € ermäßigt | 5 € Mindestpreis
Optionale Aufschläge (Klimafolgekosten-Ticket, siehe Rubrik "Tickets"): 4 € beim Support-Ticket | 2 € in den restlichen Preiskategorien
Produktion und Wiederaufnahme gefördert durch das Kulturreferat der Landeshauptstadt München.