Popcorn Melodies ist wieder da – und zwar an zwei Abenden hintereinander!
Nach längerer Pause habt ihr in München die seltene Gelegenheit, Urgesteine und Top-DJs aus der belgischen Popcorn-Szene zu erleben.
Popcorn? Belgien?
Spiegel Online: „Was wie ein Scherz anmutet, ist eine Ausgrabung der aufregenderen Art. Popcorn ist ein Genre, das in den frühen Siebzigerjahren in Belgien aufkam und seinen Namen einem Klub in der Nähe von Antwerpen verdankt. In dem nach dem James-Brown-Song "Mother Popcorn" benannten Laden kamen damals jeden Sonntagabend gut gekleidete Belgier zusammen, um aufgekratzt zu Soul-, Jazz-, R&B- und Ska-Songs der Fünfziger- und Sechzigerjahre zu tanzen.“
The Guardian: „Belgium's 'Popcorn': the last underground music scene in Europe: Antwerp's answer to northern soul has a drowsy, decadent vibe and its DJs favour eclecticism, jive music and playing records at the wrong speed.“
Beim Popcorn Melodies bekommt Ihr das Beste aus Rhythm & Blues, Rock’n’Roll, Tittyshakers, exotischen Instrumentals und den für Popcorn-Sound berüchtigten Balladen zum Jiven, Strollen, Bluesen, Jitterbuggen und Lindy Hoppen oder einfach nur Schwofen auf die Ohren (und in die Beine).
Im Verglich zum vergleichsweise schnellem Rockabilly oder Northern Soul weist der Popcorn Beat einen etwas langsameren Rhythmus auf, was aber nicht heißt, dass die Nummern weniger tanzbar sind! Um den richtigen Groove zu erreichen werden zum Teil schnelle Nummern etwas verlangsamt oder vor Streichern und Herzschmerz triefende Balladen auch mal hochgepitched. Die belgischen DJs nutzen dafür spezielle Plattenspieler und Tonabnehmersysteme - hier gibt es somit einen seltenen Einblick in die Anfänge der Club-DJ-Kultur - ein Tipp hierzu ist z.B. die Lektüre des Buches „Last night a DJ saved my life“.
Einheizen werden Euch am Freitag den 2. Mai im Muffatcafe „Franky Pop“ und „Mika“ vom „T.M. Club“ bzw. „Le Majestic“ (La Louviere) sowie „Bo“ vom „Black & White Club“ (Tessenderlo), die bereits bei den ersten Popcorn Melodies für Furore gesorgt haben. Die drei sammeln seit Jahrzenten rare und obskure Vinyl-Scheiben – sie gehören zu den Meistern ihres Fachs. Die Jungs sind durch das Auflegen entsprechender Platten in belgischen Clubs unter anderem dafür verantwortlich, dass alte bzw. fast vergessene Stars des Soul und R&B der 60er Jahre eine zweite Karriere in Europa starten konnten, darunter Namen wie Tommy Hunt, Nancy Holloway, Maxine Brown, Baby Washington, Don Gardner, Gene Chandler, Dean Parrish oder Sidney Barnes.
Am Samstag den 3. Mai gibt es dann im Schwarzen Hahn eine weitere Möglichkeit, neben halbwegs bekannten "Hits" ultra-rare, aber ebenso extrem tanzbare Sounds verschiedener Genres von original Single-Schallplatten zu hören. Auflegen werden dabei die Locals „The Cat’s Pyjamas“ (Hit, Git & Split) und „Soul Sunny“ (Shoot your Cuffs) und Doo-Wop-Chris (Chills & Fever).
Als zusätzliches Schmankerl werden zudem live die „Black Valentinos“ einheizen: 3 good dressed gentlemen playin' some Rock'n'Roll with an exotic twist!
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