In Mechanics of Distance übernehmen die Tänzer:innen den Raum ganz und laden das Publikum ein, sich mit ihnen und um sie herum zu bewegen und dabei ihren eigenen Abstand und Standpunkt zu wählen. Máté Mészáros erforscht in seiner akribischen Choreografie die subtilen Nuancen des Raumes, die Abstände zwischen den Körpern und die in diesen Räumen innewohnende Spannung. Er mischt harmonische und disharmonische Systeme und schafft so ein dynamisches Zusammenspiel, das die Passanten in seinen Bann zieht. Die Performer:innen dringen in die persönlichen Räume der Zuschauer:innen ein und schaffen so eine Verbindung zwischen Tanz und Publikum, wobei sich alle unmittelbar gegenüberstehen.