Das sagt der/die Veranstalter:in:
Lesungen und Gespräch
von und mit Philippe Heule (IF 2018), Anastasiia Kosodii (IF 2019), Kay Matter (IF 2024)
Drei Autor*innen, drei Perspektiven auf die Gegenwart: Philipp Heule, Anastasiia Kosodii und Kay Matter beleuchten in ihren Stücken auf facettenreiche Weise aktuelle Themen und Konflikte. Wie blicken die Dramatiker*innen selbst auf ihre Kunst des Schreibens und dessen Kraft und Relevanz für ein gegenwärtiges Theater?
Viele Namen von renommierten Autor*innen lassen sich in der Historie des Internationalen Forums finden. Die Schönheit der Gegenwartsdramatik liegt in der Vielfalt von Sprache, Form und Stilistik. Sechs Autor*innen – Emre Akal, Philippe Heule, Anastasiia Kosodii, Kay Matter, Nele Stuhler und Olivia Wenzel – präsentieren in zwei Veranstaltungen Ausschnitte aus ihren Stücken. Diese werden gelesen von Mareike Beykirch, Christian Erdmann, David Guy Kono, Mercy Dorcas Otieno und Leon Pfannenmüller – Schauspieler*innen, die ebenfalls Teil des Internationalen Forums waren. Im Anschluss wollen wir reden: über das Schreiben, das Entstehen von Welten und die Relevanz der Dramatik in unserer Gegenwart.
Das dramatische Schreiben von Philippe Heule zeichnet sich durch eine präzise, oft auch rhythmisierte Sprache aus, das gesellschaftliche und existenzielle Themen wie queere Männlichkeit* behandelt. Anastasiia Kosodii steht für ein von feiner und emotionaler Intensität geprägtes Theater, in dem sie von wichtigen aktuellen und schmerzhaften Konflikten erzählt, wie von dem noch immer andauernden Ukraine-Krieg. Kay Matters Stücke sind voller zarter Poesie und großer Klarheit, er schreibt mit einer tiefen Sensibilität und viel Zuneigung für seine Figuren, unter anderem von der Klimakatastrophe und der Deformation unserer Welt.
Von und mit
Philippe Heule (IF 2018), Anastasiia Kosodii (IF 2019), Kay Matter (IF 2024)
Christian Erdmann (IF 2010), Mercy Dorcas Otieno (IF 2023)– Lesungen
Anna-Katharina Müller (IF 2018) – Kuration und Moderation
Preisinformation:
18.00€