Texte für die Tonne von Helge Thun
Über 20 Jahre lang hat Helge Thun komische Sketche, Szenen und Monologe geschrieben. Für seine eigenen und fremde Comedy-Programme, fürs Radio, fürs Theater und für die Kamera. Jetzt würde er sie sich auch gerne mal selbst anschauen. Das hat bisher nie geklappt, da er sie immer selbst spielen und vortragen musste. Statt seine (an)gesammelten und (üb)erlesenen Werke also in die Tonne zu kloppen, inszeniert er sie deshalb lieber tonnentauglich IN DER Tonne. Ein halbes Leben in Witzen, Wortspielen und Pointen hat er in einem halben Jahr gesichtet. Manches war neu für ihn, da er es schon wieder vergessen hatte. Manchmal musste er schmunzeln, manchmal lachen und oft hatte er keine Ahnung, was daran eigentlich lustig sein sollte. Vielleicht fällt es ihm wieder ein, wenn er es als Regisseur den Schauspieler*innen erklären muss. Denn sonst wissen Sie nicht, was sie Thun. Aber das könnte dann natürlich auch wieder lustig werden. Also Vorhang auf, Bühne frei und theaterätätä! Loriot ist tot und Thun das Zweitbeste, das noch zu haben ist.
Der gelernte Schauspieler Helge Thun ist heute als Zauberkünstler, Komiker und Moderator bekannt – nun kehrt er im Tonnekeller zu seinen Theaterwurzeln zurück.
Regie · Autor · Ausstattung Helge Thun || Dramaturgie Michel op den Platz || Regieassistenz Léon Karsa || Schneiderei Kathrin Röhm || Technik · Werkstätten · Inspizienz Lukas Armbruster · Boris Gonzalez · Christoph Henning · Aurel Walker
Mit Magdalena Flade · Rupert Hausner · David Liske · Chrysi Taoussanis