Darum geht's
Wie beeinflusst die Berichterstattung unseren Blick auf rechten Terror? Welche Konsequenzen hat das für die Arbeit von Polizei und Justiz? Was braucht es, damit Betroffene anfangen zu sprechen und die Deutungsmacht über ihre eigene Trauer zurückbekommen? Wie reden wir über rechte Gewalt und was macht das mit uns als Gesellschaft? Und was hat das alles mit Rassismus und Antisemitismus zu tun? Über das alles wollen wir mit Dir sprechen.
Darum musst du kommen
Rund um die Dokumentarfilm-Triologie EINZELTÄTER: München, Hanau, Halle werden die Konstanten der rechten Gewalt in Deutschland nachgezeichnet und gesellschaftliche Narrative darüber kritisch hinterfragt. Mit drei Filmscreenings im Mülheimer Raum für Alle, sowie einer Stadtführung zu Orten der rechten Gewalt in Köln und einer Podiumsdiskussion mit Expert:innen und Betroffenen wird die Realität rechter Gewalt sichtbar.
Pssst!
Im Zusammenwirken der Stadtführung, Screenings und Diskussionen wird greifbar, was der Begriff „Einzeltäter“ verschleiert: Die Aneinanderreihung von rechtsextremen Gewalttaten in Deutschland wurde nie unterbrochen und ist in unseren Straßen sichtbar.
Hinweis zur Stadtführung
Die Stadttour führt uns zu vier Orten in Köln, an denen rechte Gewalt (un)sichtbare Spuren hinterlassen hat. Dort wollen wir mehr über diese Taten und dahinterstehende Dynamiken erfahren, sowie über die Folgen für direkt und indirekt Betroffene sprechen.
Wir treffen uns am Samtag, 3.5.2025 ab 11:30 Uhr am Lenauplatz in Köln-Ehrenfeld, um gemeinsam um 12:00 Uhr zur ersten Station zu starten. Am Lenauplatz erhalten alle Teilnehmenden einen Kopfhörer, um den Referent:innen bei den jeweiligen Stationen gut folgen zu können.
Die Wege zwischen den Stationen werden selbständig zurückgelegt. Wir empfehlen, das Fahrrad oder den ÖPNV zu nutzen. Der Route ist so geplant, dass beides möglich ist. Für Personen, die aus Gründen einer Beeinträchtigung oder Behinderung kein Fahrrad fahren können, stellen wir Rikschaplätze und Rollstuhl-Rikschaplätze zur Verfügung. Diese können kostenlos beim Ticketing mitgebucht werden, solange es noch freie Plätze gibt.
Die Wege zwischen den einzelnen Stationen sind nicht Teil der Veranstaltung und werden von den Teilnehmenden auf eigene Verantwortung zurückgelegt, auf eigenes Risiko sowie durch eine von jedem:r Teilnehmerenden selbst gewählten Strecke unternommen. Das Sommerblut-Kulturfestival, die Dokomotive Plattform und VARIANTE schließen die Haftung für die zurückzulegenden Strecken zwischen den Stationen aus.
Melde Dich bei Anliegen und Fragen zur Barrierefreiheit gerne bei Katharina (katharina.wuerzberg@sommerblut.de).
Hinweis zum solidarischen Ticketsystem:
Wir möchten ökonomische Barrieren abbauen und damit so vielen Menschen wie möglich einen Besuch des Festivals ermöglichen. Mit deinem Ticketkauf hilfst du uns, ein faires und solidarisches System für alle zu schaffen. Weitere Infos hier: Infos Sommerblut Kulturfestival
Hinweis für Menschen mit Behinderung:
Wenn das Merkzeichen „B” im Behindertenausweis vermerkt ist, hat die Begleitperson der Person mit Behinderung bei allen Veranstaltungen freien Eintritt.
Kontakt für Fragen zur Veranstaltung: tickets@sommerblut.de