Mit Scheinriese zeigen wir Nic Hess (*1968, lebt in Zürich) nun zum siebten Mal in einer Einzelausstellung. Neben Collagen auf Offsetkarton, die von weitem flach und gemalt wirken, aber bei näherer Betrachtung reliefartige Schichtungen offenbaren, werden auch raumgreifende Tape-Installationen zu sehen sein, die mit den Wandarbeiten in einen Dialog treten. Die Doppeldeutigkeit seiner Werke zeigt sich nicht nur in der Technik, sondern auch in den Inhalten, die mit Ironie und politischer Reflektion spielen. Hess stellt mit seinen „Scheinriesen“ Wahrnehmung, Macht und Illusionen in Frage, die sich in der Kunst ebenso wie in der Politik manifestieren.