Der Vortrag rückt die konfliktreichen deutsch-osmanischen Museumsbeziehungen zwischen 1898 und 1918 in den Fokus. Dokumente aus deutschen und türkischen Archiven werfen Licht auf die Aneignungen und Überführungen von Altertümern und Islamischer Kunst in hiesige Museumssammlungen. Sie eröffnen neue Perspektiven auf die bilateralen Verbindungen und decken bisher unbekannte Vorgänge, Verhandlungsstränge und Netzwerke auf.
Sebastian Willert: Leibniz-Institut für jüdische Geschichte und Kultur – Simon Dubnow
In Kooperation mit der Richard-Schöne-Gesellschaft für Museumsgeschichte e.V.
Die Veranstaltung ist kostenfrei, um Anmeldung wird gebeten: sophia.graefe@richard-schoene-gesellschaft.de