„Geh mer nunder nei’n Keller“? Der Jazz-Cluber weiß bei dieser Formulierung sofort, was gemeint ist. Für die allermeisten müsste man die Frage dagegen übersetzen. Außer vielleicht zum Getränke oder Holz holen ist das „Nunder-nei’n-Keller-gehen“ kein Breitensport. Denn Jazz ist ebenso wie der Jazzkeller eine kulturelle Nische. Der Bamberger an sich geht für gewöhnlich eher "auf den Keller", in der Stadt heißt das: hinauf zu den Biergärten, unter denen sich von alters her kellerartige Gänge erstrecken. Umso erstaunlicher ist es, wie ein Club mit einem Nischendasein in einer 80.000 Einwohner-Stadt existieren kann, und das mit beachtlichem Niveau: Das Programm kann sich zweifelsohne mit renommierten Spielorten in weit größeren Städten messen. Die Besucher schätzen die angenehme Atmosphäre. Man genießt hier nicht nur die Musik, sondern auch die Auswahl aus einer reichhaltigen Getränkekarte (Bamberger Bier inklusive).
Der Verein zählt rund 550 Mitglieder und gehört damit zu den größeren Jazzclubs der Republik. Er ist zudem der einzige Jazzclub in Oberfranken mit einem festen Domizil.